Sondernutzung (mit und ohne Verkehrssicherung)

Wer eine Bau- oder Arbeitsstelle auf einer öffentlichen Fläche wie Straßen, Fußgängersteige, Parkplätze, öffentliche Grünflächen usw. einrichtet, benötigt vor Baubeginn eine Sondernutzungserlaubnis (verkehrsrechtliche Anordnung) der jeweiligen Stadt. Die Sondernutzungserlaubnis ist grundsätzlich vom Grundstückseigentümer zu beantragen. In einigen Fällen erhalten Sie eine Sondernutzungserlaubnis mit verkehrsrechtliche Anordnung (Aufstellen von Verkehrszeichen).

Erfahrungsgemäß benötigt die Beantragung der Sondernutzungserlaubnis bis zu drei Wochen.

Beispiele für die Beantragung einer Sondernutzungserlaubnis:

  • Baumaßnahmen müssen auf eine öffentliche Verkehrsfläche ausweichen, etwa Malerarbeiten mit Gerüst auf den Gehweg.
  • Auf einer öffentlichen Verkehrsfläche soll vorübergehend Baumaterial gelagert oder ein Schuttcontainer aufgestellt werden.
  • In einer Straße oder einem Gehweg sollen Kabel, Gas- und Wasserleitungen, Fernwärme oder Kanäle verlegt werden.
  • Für Dacharbeiten muss ein Schrägaufzug aufgestellt werden.