Holz unbehandelt, Altholz Kategorie A I

Beschreibung:

Altholz wird nach der Altholzverordnung in Abhängigkeit von der Belastung mit Schadstoffen in die Altholzkategorien A I bis A IV und die Sonderkategorie PCB-Altholz eingeteilt.
Sofern es sich beim Holz um naturbelassenes, oder lediglich mechanisch bearbeitetes Altholz handelt, das bei seiner Verwendung nicht mehr als unerheblich mit holzfremden Stoffen verunreinigt wurde, so ist das Holz in die Kategorie A I einzustufen.

Zu den Holzabfällen der Kategorie A I zählen beispielsweise:

  • Verschnitt, Abschnitte und Späne von naturbelassenem Vollholz
  • Paletten aus Vollholz (zum Beispiel Europaletten)
  • Transportkisten, Obst- und Gemüsekisten
  • Kabeltrommeln aus Vollholz (hergestellt nach 1989)
  • naturbelassenes Vollholz von Baustellen
  • Vollholzmöbel

Verwertung:

Unbehandeltes Holz der Kategorie A I lässt sich optimal stofflich zu Recycling-Hackschnitzel für die Spanplattenindustrie aufbereiten. Metall- oder Eisenbeschläge können dabei abgeschieden werden, Störstoffe sollten nicht enthalten sein. Die Verwertungsmöglichkeiten regelt die Altholzverordnung, in der auch Schadstoffgrenzwerte für die Holzhackschnitzel festgeschrieben sind. Andere Verwertungsalternativen sind die Gewinnung von Synthesegas zur chemischen Nutzung oder die Herstellung von Aktiv- oder Industrieholzkohle.

AVV-Nummer:     

150103
bezeichnet Verpackungen aus Holz

200138
Holz als Siedlungsabfall, das keine gefährlichen Stoffe enthält