Geschichte

DER ANFANG – Geburt einer Geschäftsidee

Bereits in den 70er Jahre wurden durch die B. Dettmer Reederei via Schiff Kohle aus Rotterdam und Duisburg nach Nürnberg geliefert. Anfang der 90er wurde der Transport von Baurestmassen und Müllverbrennungsschlacke zur Entsorgung aus dem Ruhrgebiet akquiriert.

Daraus entstand die Geschäftsidee, Entsorgungswege zu managen – die Geburtsstunde der Durmin Entsorgung und Logistik GmbH. Im Namen „Durmin“ stecken die beiden Gründungsgesellschafter B. Dettmer Reederei und remineral Rohstoffverwertung und Entsorgung GmbH & Co. KG.

DIE ENTWICKLUNG

Bereits im Jahr 1995 wurden erste Flächen bei bayernhafen Nürnberg angemietet, ehe zwei Jahre später die erste Anlage zur Aufbereitung mineralischer Abfälle, Bauschutt und Schlacken aus der Müllverbrennungsanlage Nürnberg in Betrieb genommen wurde.

Das Betriebsgelände wurde in den Folgejahren durch Erweiterungsflächen und die Errichtung zahlreicher Neuanlagen ständig erweitert. Im Jahr 2000 wurde eine Anlage zur Aufbereitung konventionellen Gewerbemülls und Baustellenmischabfällen errichtet, zwei Jahre darauf eine Papiersortier- und -recyclinganlage und wiederum ein Jahr später eine Altholz-Aufbereitungsanlage.

Seit dem Jahr 2004 können Aschen und Rückstände aus der Rauchgasreinigung zu Versatzbaustoffen konditioniert werden, die anschließend in Salzbergwerken Einsatz finden, um dort Hohlräume gegen nachdrücken des Erdreich zu sichern.

Im Jahr 2005 wurde die Anlage zur Gewerbemüllaufbereitung durch eine Gewerbeabfallsortieranlage erneuert, mit der fortan Monochargen, wie zum Beispiel Kunststoffe, Holz, Metalle und weitere Wertstoffe zur Wiederverwertung hergestellt werden.

Weitere Erweiterungsflächen für eine neue Bauschutt- und Schotteraufbereitungsanlage, sowie eine Anlage zur Aufbereitung von Elektro- und Elektronikschrott kamen 2011 mit hinzu.

Der Bau einer Aktenvernichtungsanlage erfolgte im Jahr 2013, bevor 2014 die Schlackenanlage nach neuestem Stand der Technik modernisiert wurde. Zuletzt wurde der Bestand 2015 um eine KMF-Presse für künstliche Mineralfaserwolle erweitert.

Im Jahr 2017 erweitern DIE GRÜNEN ENGEL ihre Aktivitäten um eine Altholzaufbereitungsanlage auf neustem Stand und einer Zwischenlagerfläche von 18.000 m² für Erdaushub und Baurestmassen.

DIE GRÜNEN ENGEL HEUTE

Nachdem die Unternehmensgründung 1993 auf einen Mann und zwei starke Gesellschafter zurückging, zählen DIE GRÜNEN ENGEL heute bereits über 280 tatkräftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Beschäftigungen reichen dabei von ungelernten Kräften bis hin zum promovierten Chemiker, Mineralogen oder Bauingenieur, sowie vielen weiteren.

Auch die Betriebsfläche hat sich von 13.000 m² 1995 zu Beginn, auf heute 130.000 m² verzehnfacht. Im Bestand sind dabei 9 Aufbereitungsanlagen, sowie eine Schlosserei, eine LKW-Werkstatt und eine LKW-Waschanlage. Zum Unternehmen gehören außerdem ein eigener Fuhrpark mit 95 Fahrzeugen sowie ein eigener Containerservice.

KURZ UND KNAPP

1993: Gründung der Durmin Entsorgung und Logistik GmbH
1995: Erste Anmietung von Flächen bei bayernhafen Nürnberg
1997: Inbetriebnahme der ersten Anlage - Aufbereitung von mineralischen Abfällen, Bauschutt und Schlacken aus der Müllverbrennungsanlage Nürnberg
Geburt vom „Aufbereitungszentrum Nürnberg“
2000:  Anlage für die Aufbereitung konventionellen Gewerbemülls und Baustellenmischabfällen (Erweiterung)
2002:  Papiersortier- und –recyclinganlage (Erweiterung)
2003: Altholz-Aufbereitungsanlage (Erweiterung)
2004: Aschen, Rauchgasreinigungs-Rückstände werden zu Versatzbaustoffen konditioniert, Einsatz im Salzbergwerken, um Hohlräume gegen nachdrückendes Material zu sichern
2005: Neue Gewerbeabfallsortieranlage, die sogenannte Monochargen hervorbringt wie z.B. Kunststoffe, Holz, Metalle und weitere Wertstoffe, zur Wiederverwertung (Erweiterung)
2011: Erweiterungsflächen für eine neue Bauschutt- und Schotteraufbereitungsanlage
2011: Anlage zur Aufbereitung von Elektro- und Elektronikschrott
2013: Bau einer Aktenvernichtungsanlage
2014:  Modernisierung der Schlackenanlage - nach neuestem Stand der Technik
2015: KMF-Presse (künstliche Mineralfaserwolle)
2017: Bau einer neuen Altholzaufbereitungsanlage (Erweiterungsfläche)
2017: Bau Zwischenlager  für Erdaushub/Baurestmassen (Erweiterung)